Umfrageteilnehmer*innen gesucht! – Studierendenprojekt im Rahmen von Interreg NEURO

Im Rahmen des EU Interreg NEURO Projekts befassen sich die Studierenden im achten Semester des Studiengangs Physiotherapie (B.Sc.) Sabrina Furtner, Lena Gebhard, Daniel Kaulhausen, Leonie Mangold und Sarah Petermaier mit den Länder- und Ausbildungsspezifischen Gemeinsamkeiten und Unterschieden in der Selbstwirksamkeitserwartung und Kompetenz von Physiotherapeuten aus Deutschland und Tschechien – mit Fokus auf den Bereich der Neurorehabilitation.

Sie sind Physiotherapeut*in oder grade auf dem Weg dahin? Sie absolvieren momentan ihre Ausbildung oder haben bereits ihre Ausbildung in Deutschland oder Tschechien absolviert? Dann suchen wir Sie!

Im Zeitraum vom 24. Mai bis 07. Juni wird daher zur Teilnahme an einer Umfrage aufgerufen – der Fragebogen ist unter diesem Link zu finden: https://www.soscisurvey.de/interreg2024/

Die Ergebnisse der Umfrage bieten die Chance Stärken in den verschieden Ausbildungssystemen zu identifizieren. Für das auf drei Jahre angelegte Lehrprojekt “Interreg Projekt 38 NEURO” wird somit ein Grundstein gelegt, auf dem verschieden weitere Projektgruppen aufbauen können.

Eine möglichst breite Beteiligung an der Umfrage ist daher essentiell, um belastbare Aussagen treffen zu können. An dieser Stelle daher der Aufruf zur Teilnahme – leiten sie gerne den Fragebogen auch weiter!

Eine Präsentation der Ergebnisse (15 Minuten) findet am Dienstag, den 25. Juni um 14:15 Uhr auf der öffentlichen hybriden “Crossborder Conference” in Pilsen statt. Eine Teilnahme unter diesem Link: https://cesnet.zoom.us/j/99047847393 ist kostenfrei möglich.

EU Interreg Projekt zur Neurorehabilitation – öffentliche Teilnahme an Crossborder Conference möglich

Im Rahmen des EU-geförderten Interreg NEURO Projektes präsentiert ein transnationales Team aus deutschen und tschechischen Studierenden der Physiotherapie am Dienstag, den 25. Juni, seine ersten Ergebnisse auf der öffentlichen hybriden “Crossborder Conference” in Pilsen.

Seit September 2023 kooperieren die OTH Regensburg, die Karlsuniversität und die Westböhmische Universität in Pilsen im Rahmen des Interreg NEURO Projekts, das durch die Europäische Union unterstützt wird. Ziel des Projekts, das bis September 2026 läuft, ist die Stärkung der deutsch-tschechischen Zusammenarbeit in der Therapie und Rehabilitation neurologischer Erkrankungen sowie die Vermittlung evidenzbasierter Inhalte an Studierende. Durch diese Zusammenarbeit sollen internationale Teams aus Studierenden in der Neurorehabilitation ausgebildet werden, die gemeinsam forschen und voneinander lernen.

Erste Projektergebnisse werden am Dienstag, den 25. Juni, von 09:30 bis ca. 15:00 Uhr auf einer öffentlichen hybriden Konferenz präsentiert. Dank der EU-Fördermittel ist die Teilnahme kostenlos und online möglich:

Folgen Sie einfach diesem Link: https://cesnet.zoom.us/j/99047847393

Auf der Konferenz werden zusätzlich zwei Studierenden-Forschungsprojekte vorgestellt: „Einfluss von Dual-Task-Anforderungen auf die Muskelansteuerung“ und „Selbstwirksamkeitserwartung und Kompetenz – Unterschiede in der länderspezifischen Ausbildung von Physiotherapeuten“. Darüber hinaus werden sechs Fallbeispiele realer Patientinnen und Patienten aus der Neurorehabilitation nach Schlaganfall präsentiert.

Möchten Sie mehr über physiotherapeutische Ansätze in der Neurorehabilitation erfahren? Haben Sie Interesse an einem tieferen Verständnis für die Herangehensweise unserer tschechischen Kolleginnen und Kollegen? Sind Sie an interprofessionellem Austausch interessiert? Dann nehmen Sie an dieser von der EU geförderten Konferenz teil.

Es gibt auch die Option sich für spezifische Vorträge hinzuwählen, deshalb hier ein Überblick über die einzelnen Zeiten:

 

09:00 – 09:30 Uhr – Anmeldung

 

09:30 – 09:45 Uhr

Vorstellung des Projekts „Ausbildung eines multidisziplinären tschechisch-bayerischen Teams an Studierenden in der Neurorehabilitation“, BYCZ01-038

Mgr. Iva Hereitová, Mgr. Tomáš Votík, Mgr. Rita Firýtová/FZS ZČU, Johannis Mertens, M.Sc./OTH Regensburg

 

09:45 – 10:30 Uhr:

Vortrag “Spastische Lähmung”

Vortrag von Mgr. Václav Kulich – Gastdozent

Abteilung für Rehabilitationsmedizin des Klinikums und der Medizinischen Fakultät der Karls-Universität

 

10:30 – 10:45 | 10:45 – 11:00 | 11:00 – 11:15 | 11:15 – 11:30

Patientenfallbeispiele: Spastische Hemiparese

 

11:30 – 12:15 Uhr – Pause

 

12:15 – 12:30 | 12:30 – 12:45 | 12:45 – 13:00 | 13:00 – 13:15

Patientenfallbeispiele: Spastische Hemiparese

 

13:30 – 14:15 Uhr: Kinematische Analyse des Gangs nach Schlaganfall

 

14:00 – 14:15 Uhr: CMI-Einfluss von Dual-Task-Anforderungen auf die Muskelansteuerung

 

14:15 – 14:30 Uhr: Selbstwirksamkeitserwartung und Kompetenz – Unterschiede in der länderspezifischen Ausbildung von Physiotherapeuten

 

14:30 – ca. 15:00 Uhr: Abschließende Evaluation der Tschechisch-Bayerischen Studentenkonferenz zur Neurorehabilitation nach Schlaganfall 2023/2024

Mgr. Iva Hereitová, Mgr. Tomáš Votík, Mgr. Rita Firýtová/FZS, Johannis Mertens/OTH Regensburg

 

Die vollständige Einladung gibt es hier: Einladung_Crossborder_Conference

Fotos vom 3. "mit-Physio"- Netzwerktreffen. Fotos: Svenja Lausterer

3. „mit-Physio“- Netzwerktreffen

Am 23. April 2024 fand das dritte halbjährliche Treffen des Regensburger „mit-Physio“ Netzwerks statt, das sich als ein bedeutendes Forum für den Austausch zwischen Physiotherapeutinnen und Physiotherapeuten sowie dem Labor Physiotherapie an der Ostbayerischen Technischen Hochschule Regensburg (OTH) etabliert hat. Diese regelmäßigen Zusammenkünfte dienen dem Zweck, die Zusammenarbeit zu fördern und die neuesten Entwicklungen in der Physiotherapie zu diskutieren. Dieses Mal lag der Fokus auf dem Thema: Behandlungsergebnisse aus Sicht der Patient*innen –  Patient Reported Outcome Measures (PROMs).

Behandlungsergebnisse aus Sicht der Patientinnen und Patienten

Patient Reported Outcome Measures sind Messinstrumente in Form von selbstberichteten Fragebögen, die den subjektiv wahrgenommenen Gesundheitszustand von Patient*innen erfassen. Diese Instrumente spielen eine entscheidende Rolle bei der Bewertung von Gesundheitsergebnissen und der Vergleichbarkeit von Therapieinterventionen, da sie einen Einblick geben können, inwieweit Patient*innen nach ihrem Empfinden von der Therapie profitieren. Johannis Mertens (M.Sc.) gab zu Beginn der Veranstaltung einen umfassenden Überblick zu PROMs und deren Entwicklung im Laufe der Zeit und erläuterte, welche Akteure im Gesundheitswesen PROMs einsetzen und zu welchem Zweck sie das tun. Zusätzlich gab es für die Teilnehmenden einige Quellen und Hilfen in Form einer „Toolbox“ an die Hand, welche im Praxisalltag dabei helfen kann, passende PROMs zu finden und auszuwählen. Im Anschluss zeigte Elke Schulze (M.Sc.) die Umsetzung, den Nutzen und die Grenzen von PROMs anhand von Praxisbeispielen auf. Sie betonte ihren individuellen Nutzen, wies jedoch auch auf Herausforderungen hin, wie den Zugang zu den Fragebögen, die Auswahl geeigneter Instrumente und die zeit- und ressourcenintensive Datenerhebung und -analyse.

Austausch unter dem Motto Förderfaktoren und Barrieren 

Nach den umfassenden Informationen hatten die Teilnehmer die Möglichkeit, sich in Kleingruppen auszutauschen und ihre Erfahrungen mit der Anwendung von PROMs zu teilen. Dabei wurden Förderfaktoren und Barrieren für die Anwendung im Alltag erarbeitet, was zu einem produktiven und interaktiven Austausch führte.

Gütekriterien von PROMs

Valentin Schedel (M.Sc.) schloss mit einem statistischen Blick auf die Güte von PROMs ab. Er erläuterte dabei, neben der allseits bekannten Objektivität, Reliabilität und Validität, zusätzlich statistische Kennwerte wie den Minimal Detectable Change und empirische Kennwerte wie den Minimal Clinical Important Difference (MCID), welche für die Interpretation von Veränderungen in den PROMs von entscheidender Bedeutung sind.

Wir als Labor Physiotherapie bedanken uns bei allen Teilnehmenden für das zahlreiche Erscheinen und den produktiven Austausch. Wir hoffen, Sie/euch auch bei unserem nächsten „mit-Physio“-Netzwerktreffen wieder begrüßen zu dürfen.

 

Die Präsentation zur Veranstaltung finden Sie hier: 2024-04-23_Skript-zum-mitPhysio-Netzwerk_Treffen-ohne-Fremdabbildungen

 

Fotos: Svenja Lausterer

 

Interreg Neuro – Exkursion nach Konstantinbad

Auf den Spuren der Quelle Prusík

Am 22. März 2024 begaben sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Interreg-Projekts Neuro im Rahmen einer Exkursion in eine Rehabilitationseinrichtung nach Konstantinbad (Konstantinovy lázně), um mehr über Art und Ablauf der Rehabilitation in Tschechien zu erfahren. Konstantinbad hat eine reiche Geschichte, die bis ins Jahr 1566 zurückreicht, als die lokale Quelle mit dem damaligen Namen „Smraďák“ (Stinker) erstmals erwähnt wurde. Das Interesse an den heilenden Eigenschaften der Quellen wuchs im 18. und 19. Jahrhundert, als Fürst Konstantin Dominik Löwenstein und später eine Pilsner Gesellschaft das Gebiet erkundeten und ein Heilbad gründeten. In den folgenden Jahrzehnten erlebte Konstantinbad eine stetige Entwicklung, wobei neue Gebäude und Einrichtungen errichtet wurden, darunter ein Kurhaus, ein Schwimmbad und eine Kapelle.

Rehabilitationsansätze in Tschechien verstehen

Innerhalb der Führung durch die Praxiseinrichtung erhielten die Studierenden einen Einblick in standorttypische Verfahren der Rehabilitation, darunter elektro-, hydro- und bewegungstherapeutische Maßnahmen sowie die für Konstantinbad typischen Behandlungsmaßnahmen in Verbindung mit Kohlendioxid, wie beispielsweise nasse und trockene Kohlendioxidbäder oder die Quellgas-Insufflation, eine subkutane Injektion von Kohlendioxid. Dies ermöglichte es den Studierenden der Partneruniversitäten, einen Einblick in Überschneidungen und länderspezifische Unterschiede in Bezug auf Rehabilitationsmaßnahmen sowie in das öffentliche Gesundheitssystem der Tschechischen Republik zu erlangen.

 

Fotos: Iva Hereitova

Berufe.TV dreht an der OTH Regensburg

Am Samstag, den 06. April, hatten wir die Ehre, dem Format „Berufe.TV“ als Vorzeige-Institution für die hochschulische Ausbildung in der Physiotherapie zur Verfügung zu stehen. Das Team, das im Auftrag der Bundesagentur für Arbeit über 300 Studiengänge und Ausbildungsberufe porträtiert, verbrachte einen ganzen Drehtag mit uns.

Frau Professorin Pfingsten sowie drei Student*innen des achten Semesters im Studiengang Physiotherapie standen in Interviews Rede und Antwort und zeigten in Aktion, was es bedeutet, das Privileg zu haben, an der OTH zu studieren.

Neben Demonstrationen zur Elektromyographie und Motion-Capture-3D-Modeling im Labor durften wir in der Praxis „Sporting Spine“ die Reflexion eines trainingstherapeutischen Fallbeispiels simulieren.

Im persönlichen Gespräch haben Professorin Pfingsten und die Studierenden den Mehrwert des Studiums hervorgehoben, der sich im praktischen Alltag bewährt.

Sie sind neugierig geworden? Der ganze Beitrag ist ab spätestens August unter https://web.arbeitsagentur.de/berufetv/start zu finden.

 

Foto: Valentin Schedel